KUNSTradln – Stationsplan

1. Station - KAP 4613

Manfred Wakolbinger

steelonthewater -Manfred Wakolbinger

Geboren 1952 in Mitterkirchen/OÖ. Arbeitet in Wien und Niederösterreich. Man kann die „Placement“-Skulpturen, welche auch als Gruppen gezeigt werden, als Buchstaben eines unbekannten Alphabets einer unbekannten Sprache verstehen. Die Gruppen sind dann Wörter von Sätzen, die im Laufe der Zeit (verteilt auf verschiedene Orte) eine ganze Geschichte erzählen.

2. Station - Villa Postillion am See

Max Seibald

la sposa 2001_vittorio veneto - max seibald

Geboren 1968 in Lienz, diplomiert 1994 bei Michelangelo Pistoletto an der Akademie der bildenden Künste in Wien, lebt und arbeitet derzeit als freischaffender Künstler in Österreich, Kroatien und Polen. Die Ingredienzen der Seibald‘schen Skulpturenperformance sind knapp aber effektiv. Die faktische Präsenz seiner jeweils eingesetzten Akteure wird durch deren perfekte Einpassung in eine schlichte, weiß gehaltene Bühnenarchitektur, durch ihre statische Choreografie und vor allem durch die partielle Freilegung von Körperteilen an die Grenzen von visueller Eindeutigkeit getrieben. Die daraus resultierende Erkenntnisstörung beunruhigt tief und kommt oft erst in der haptischen Bestätigung, durch simple Berührung zu einem Urteil. (Textauszug M. Kos)

3. Station: 1. Kärnten Millstatt

Tomas Hoke

Tomas Hoke

1958 geboren in Wien, lebt heute in Wien und Saager/Ktn. Eingriffe, um einen Ort mit Kunst zu stimulieren, gleichen am ehesten metaphysischen Konzepten. Hier geht es um Energien, die über die allgemeine Wahrnehmung von Wirklichkeit hinausgehen. Durch das „Setting“ wird dialogische Spannung aufgebaut. Diese Form der Inszenierung von Kunst im öffentlichen Raum nützt der Künstler, um eine verbindende Installation einzurichten: Überdimensionale Akupunkturnadeln werden am Gelände in den Boden gestochen. Dabei können neuralgische Punkte besetzt, gedachte Verbindungsachsen gebildet, oder auch der Dialog mit anderen Skulpturen aufgenommen werden.

4. Station: Seepromenade

Helmut Machhammer

Helmut Machhammer

1962 in Kalwang geboren. Studierte an der Akademie der bildenden Künste bei Prof. Joannis Avradimis. Neben anderen Auszeichnungen erhielt er 1986 den Theodor-Körner-Preis und 2002 den Förderpreis des Landes Kärnten für Bildende Kunst. Zahlreiche Projekte und Ausstellungen im In- und Ausland bestimmen seine künstlerische Biografie. Der Künstler lebt heute abwechselnd in Völkermarkt, im Krastal und in Wien. Danke für die Leihgabe an [kunstwerk] krastal Krastaler Straße 24, A-9541 Einöde

Egon Straszer

Egon Straszer

1966 geboren in Malta/Ktn. 1981 bis 1990 Ausbildung zum Kunstschmied, Holzbildhauer, Steinbildhauer, bis 1995 Assistent an der Int. Sommerakademie Salzburg bei Prof. Zenzmaier. Es ist, als ob jeder Stein für sich auf der Welt wäre, wo doch die ganze Weltkugel aus Stein ist, wenigstens an ihrer Oberfläche. Es könnte dies der Grund dafür sein, dass der Mensch seit eh und je dem Stein sein Ebenbild abringen wollte, denn mit den Menschen ist es wie mit den Steinen.

Markus Wilfling

Markus Wilfling

1966 in Innsbruck geboren. Bei der Skulptur „schräge bank“ handelt es sich um ein Mobiliar des öffentlichen Raums, dem Hinsetzen, Pause machen, in die Luft schauen, verpflichtet, es ist formal-ergonomisch ein zu Ende gedachtes Objekt. Dieses weiter zu denken, es kippen zu lassen, verführt zu bildhauerischen Folgerungen. Die „schräge Bank“ lädt ein, die umgebende Welt aus einer schiefen Perspektive zu beobachten, zu bestaunen, zu hinterfragen…

Stefan Draschan

Monbijou - Stefan Draschan

Geboren 1979 im Salzkammergut. Berlin ist für ihn wie ein offenes Atelier. Hier entstehen die meisten seiner Bilder, die er zuerst im Netz veröffentlicht. Der Zufall ist seine Muse. Wie bei der Reihe „People sleeping in Museums“. Menschen am Rande der Kunsterschöpfung. Ein bisschen verspielt, ein bisschen verrückt, ist auch das, was Stefan Draschan gleich vorhat. Er will seiner Fahrrad-Serie ein neues Foto hinzufügen.

Herbert Golser

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1960 in Golling an der Salzach geboren. Besuchte nach einer Elektromaschinenbaulehre die Fachschule für Bildhauerei in Hallein. Nach einigen Jahren freischaffender Tätigkeit begann er ein Studium an der Hochschule für angewandte Kunst, bevor er an die Akademie der bildenden Künste zu Bruno Gironcoli wechselte und sein Studium mit ausgezeichnetem Erfolg abschloss. In seinen Werken sucht er stets nach einem Dialog zwischen Technik und Natur. Der Künstler verwendet vor allem Stein, Holz und Metall und setzt diese Materialien in einen Spannungsbogen mit der Natur oder arbeitet in einem direkten Bezug zur Landschaft.

Amy Brier

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Geboren 1960, Providence, Rhode Island, USA. Lebt in Bloomington, Indiana, USA. Bachelor of Fine Art (Skulptur) Boston University, 1982 Master of Fine Art (Skulptur) Indiana University, 1996. Ich komme aus einer Künstlerfamilie. Mein frühes Interesse wurde gefördert und gefördert. Meine Arbeit teilt meinen Sinn für Freude über den Prozess, Kunst zu machen, ein Teil der natürlichen Welt und unseres Kollektivs zu sein. Ich kombiniere zeitgenössische Kunsttheorie mit traditionellen Techniken. Ich spiele mit der dichotomen Beziehung von negativer und positiver Form. Der Betrachter erinnert sich an das Vergnügen der Sandkiste aus der Kindheit. Danke für die Leihgabe an [kunstwerk] krastal.

Nemanja Cvijanovic

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1972 Geboren in Rijeka. Der Umbruch in den ehemalig sozialistischen Ländern und die Privatisierung von Allgemeingütern sind ebenso wie urbane und gesellschaftliche Strukturen zentrale Themen in den konzeptuellen und installativen Arbeiten des kroatischen Künstlers. Er arbeitet dabei stets in einem offenen Zugriff auf alle Medien. Das Material Stein steht dabei eher selten im Mittelpunkt. Danke für die Leihgabe an [kunstwerk] krastal.

5. Station: Kurpark Haus

Josef Floch

Josef Floch

Am 5. November 1894 in Wien geboren und am 2. Oktober 1977 in New York verstorben, vollzieht sich das Leben von Josef Floch vor dem Hintergrund einschneidender politischer, kultureller und gesellschaftlicher Veränderungen. Als einer der international erfolgreichsten bildenden Künstler österreichischer Herkunft, sieht Floch sein Werk bis zum Schluss als Gegenpol zur Abstraktion und zum Expressionismus.

6. Station: Lindenhof Galerie

Ingrid Niedermayr

Ingrid Niedermayr

1977 geboren in Linz. 1997-1999 Akademie der bildenden Künste bei Prof. Eva Schlegel. 1999-2000 Universität für angewandte Kunst bei Prof. Wolfgang Herzig. Ruhe, Leere, nichts was das Auge so reizen würde, dass ein Gedanke entstehen könnte. Jeden Tag leben wir eine materielle Welt und sind doch nur dann erfüllt, wenn wir bewusst wahrnehmen, was „jetzt“ ist. In den entstandenen Arbeiten versucht die Künstlerin, das Auge nicht zu lenken, die Oberfläche homogen aber lebendig entstehen zu lassen. In Anlehnung an die Tradition des japanischen Hitsuzendô, dem Zen Weg mit dem Pinsel, sind die Arbeiten Essenz und Leere zugleich.

Bettina Patermo

Bettina Patermo

Geboren und aufgewachsen in OÖ. 1991 bis 1993 Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung, Linz. 1995 bis 2000 Akademie der bildenden Künste in Wien bei Gunter Damisch und Hubert Schmalix, Diplom. „Bettina Patermos Kunst zeichnet sich dadurch aus, dass sie bei höchster Subjektivität Allgemeingültigkeit erreicht und beibehält. In ihrer Zuspitzung trifft sie in selbstanalytischer weiblicher perspektive den Nerv der Gesellschaft, öffnet Tabuzonen und kollektiv Verdrängtes. Das nimmt ihren Arbeiten jede Beliebigkeit, das macht ihren künstlerischen Weg zu verfolgen so spannend.“ (Johannes Jetschgo)

Peter Androsch

Peter Androsch

Der 1963 in Wels geborene österreichische Künstler widmet sich seit den 1990er Jahren intensiv der kompositorischen Tätigkeit. Zahlreiche Veröffentlichungen und Auszeichnungen begleiten seine Arbeit. Peter Androsch ist Lehrbeauftragter an der Universität für Gestaltung in Linz. Als musikalischer Leiter der Europäischen Kulturhauptstadt Linz 2009 gründete er 2006 Hörstadt, das Labor für Akustik, Raum und Gesellschaft und 2014 gemeinsam mit Bernd Preinfalk das Netzwerk europäischer avancierter Musik (neam).

Lisa Kunit

Lisa Kunit

1966 geboren in Salzburg. 1985-1991 Studium der Kunstgeschichte, 1990-1997 Studium der Malerei an der Universität für angewandte Kunst. Die Künstlerin ist eine hervorragende Technikerin, die konsequent ihre künstlerischen Wege verfolgt und sich mit sehr unterschiedlichen Sujets beschäftigt. Bei einer Werkserie geht es um die Beschäftigung mit Erinnerung und Vergangenheit, wobei sich die Auseinandersetzung mit diesem Thema auf verschiedenen Ebenen und unter Verwendung unterschiedlicher künstlerischer Techniken vollzieht.

Franz Kaindl

franz kaindl

Geboren 1932 in Brand-Laaben/NÖ. Von 1950 bis 1957 studierte er an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Franz Elsner, Herbert Boeckl, Sergius Pauser, Franz Santifaller und Robert Eigenberger. „Als Maler bin ich eigentlich Voyeur, ich sammle ununterbrochen und überall Farben und farbliche Zusammenhänge. Meine Malerei entsteht im Kopf, dort entwickeln sich formale Strukturen, die mehr oder weniger an Bildformaten und Figuralem gebunden werden. So stehe ich in einer Fortsetzung eines typisch österreichischen Farbempfindens.“ (Franz Kaindl)

Edith Kramer

Edith Kramer

(Wien 1916 – 2014 Grundlsee) „Mutter der Kunsttherapie“ Sie wirkte wie aus einer anderen Welt, als die „Presse“ sie 2006 in der Wiener Glas-Galerie Kocavek zum Interview traf – eine alte Wiener Dame, aber bodenständig, mit fast rustikal roten Backen, die jeden Sommer von New York auf eine Almhütte nahe dem Grundlsee zog, nur eins zu tun, um dort ohne Telefon, ohne Strom, zu malen. „Ich muss irgendetwas Künstlerisches machen – immer, immer, immer“, meinte sie. Kramer arbeitete viele Jahre in der Kinderpsychiatrie, 1976 gründete sie an der New York University den Lehrgang Kunsttherapie. „Kunst ist immer am besten, wenn sie einer sozialen Funktion dient“.

VOKA

voka

1965 geboren, lebt und arbeitet VOKA in Puchberg am Schneeberg/Nö. Als Markenzeichen für seine Kunst prägte er den Begriff „Spontanrealismus“, unter dem er die wiederentdeckte Ernsthaftigkeit in der zeitgenössischen Kunst verstanden wissen will. Mit einem unverwechselbaren Malstil, der sich aus der Dynamik des Augenblickes entwickelt, vermittelt er traditionelle, in der Kunst gültige Werte in einer neuen, dem Zeitgeist entsprechenden Interpretation. Seine Bilder befinden sich in Sammlungen rund um den Globus, wurden auf Ausstellungen in Florida, England, Moskau und der EU gezeigt und werden auf internationalen Kunstauktionen gehandelt.

7. Station: Skallahaus

Matthias Swoboda – Erdgeschoss

Matthias Swoboda

1990 in Amstetten geboren, ab 2014 Studium an der Akademie der bildenden Künste bei Prof. Martin Guttmann. In der seit September 2014 entstandenen Fotoserie „slide to unlock – zum Entsperren streichen“, sieht man Fotos einer Smartphone-Oberfläche die wie abstrakte, gestische Malerei aussehen, aber in Wirklichkeit die Spur der Finger darstellen, die „streichen“, um aufzusperren.

Helmut Swoboda – Erdgeschoss

Helmut Swoboda

1958 geboren in Amstetten. „Er hat die Grenze zwischen Konkretem und Abstraktem noch undeutlicher gemacht, indem er bewusst mit der Möglichkeitsform operiert. Er stellt unser Sehen, unsere Wahrnehmung auf die Probe. Ausgehend von der Natur, diese verwandelnd und doch respektierend, schafft er Bilder, die auch ohne das Vorbild existieren können. Sie sind weder Nachbilder noch Äquivalente; sie sind schwebend, mehrdeutig, verschiedenen Lesarten offen …“

Alois Mosbacher – 1. Stock

Alois Mosbacher

Geboren 1954 in Strallegg/Stmk. Beam me up, Scotty …. Zentral positioniert, gehorsam auf den Hinterbeinen sitzend und die Bildfläche füllend, blickt uns eine Reihe von Hunden verschiedenster Rassen an. Hinter den mit Ölfarbe gekonnt gestalteten Tieren erkennt der Betrachter bald Kohlezeichnungen nach berühmten Meisterwerken der Kunstgeschichte. Die überlebensgroßen Vierbeiner scheinen deplatziert – wie durch einen Zeit- und Raumsprung in eine andere Welt versetzt. Mosbacher beamt die Hunde in die Kunstgeschichte – oder diese wollen, gleichsam als Alter Ego des Künstlers, wieder zurück in die buntfarbige Realität ….

Brigitte Corell – 1. Stock

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Geboren 1948. Arbeitet vorzugsweise mit ihrem biographischen Materialarchiv unter dem Begriff Entelechie. Entelechie kommt aus der griechischen Philosophie und heißt abgekürzt in etwa: „die, sich aus dem Stoff entwickelnde Form“ (Aristoteles), etwas, was sein Ziel in sich selbst hat, die sich im Stoff verwirklichende Form, die im Organismus liegende Kraft, die seine Entwicklung und Vollendung bewirkt. Brigitte Corell verwendet die Teile, wie sie sie findet. Eine Bruchstelle wertet sie als Sollbruchstelle. Sie lebt und arbeitet in Berlin und Obermarkersdorf/NÖ.

8. Station: Kino Millino

Kurzfilmprogramm – Kuratiert von Hubert Sielecki

Hubert Sielecki

1946 geboren in Rosenbach/Ktn. 1968-1973 Studium an der Universität für angewandte Kunst in Wien und 1975 an der Staatlichen Filmhochschule in Lodz, Polen. Zahlreiche Ausstellungen. Aktiver Musiker. 1982-2012 Einrichtung und Leitung des „Studio für experimentellen Animationsfilm“ in der Meisterklasse Prof. Maria Lassnig an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Ab 2010 Stiftung des „Hubert Sielecki-Preises“ am Künstlerhaus Wien und dem österreichischen Filmfestival. Juror bei internationalen Filmfestivals, Mitglied der Akademie des österreichischen Films, u.a. Ehrenmitglied des Künstlerhauses Wien, Preis der Stadt Wien 2017 für bildende Kunst. www.hubert-sielecki.at

9. Station: Greisslerei Millstatt

Michael Printschler

Michael Printschler

1968 geboren in Villach, 1983-86 Lehre zum Holz- und Steinbildhauer, 1986-88 Privatschule für Bildhauerei, 1988 Meisterprüfung der Bildhauerei. 1988-92 Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Prof. J. Avramidis, 1990 Sommerakademie Florenz, Palazzo Spinelli. 1992-93 Studium bei Prof. M. Pistoletto/Diplom, 1993 Meisterschulpreis der Akademie der bildenden Künste, Wien. 1996-2000 Mitorganisation/Symposion-Krastal, seit 1994 mehrere Projektleitungen sowie Organisation Gegenwartskunst im öffentlichen Raum.

10. Station: Hotel am See**** Die Forelle

Anna Heindl

AquaPearles - Anna Heindl

Knospen und Blätter – wenn es im Frühling zu sprießen beginnt.- Vor der vollen Blüte. Füllhorn- Horn of Plenty- aus dem Vollen schöpfen! Knospen bringen die Trägerin zum Erblühen!

Egon Straszer

Stoneclearing - Egon Straszer

Der Künstler gibt mit Stone_Clearing seit 1999 einen Gedanken vor. Mittels einer präzise gesteuerten Filtrierung des steinernen Quaders schreibt Straszer diesem eine Figur ein, die wir nicht greifen, son-dern nur als Schatten gegen einen lichten Hintergrund wahrnehmen können. Je grösser die Distanz, desto deutlicher erkennen wir die Figur im Kern des Steins, die unfassbar bleibt. Auch damit spielen die Werke Egon Straszers virtuos, indem sie die Form dem Begehren des Betrachters entziehen. An Egon Straszers schönen Steinen lässt sich lernen, wieso wir begehren, was nicht zu begreifen ist.

Maria Baumgartner

Maria Baumgartner

Geboren 1952. Studium an der Kunstuniversität Linz. Tätigkeit als freischaffende Künstlerin in Lienz/Tirol sowie als Professorin für Keramik, Kunstuniversität Linz. Seit 2015 Atelier in Puchenau bei Linz. Ausstellungen in Österreich, zahlreichen europäsichen Staaten, Ägypten, USA, Japan und Korea. Ihre Objekte sind wie dreidimensionale Bilder – ein fließender Übergang von Gefäß, Hohlraum und Skulptur gründet auf intensiver Beschäftigung mit Raum-Dynamik. Die Oberfläche der Tonkörper wird in grafischen Techniken gestaltet, wodurch der Bewegung der skulpturalen Form mit Farben, Linien, Flächen und Zonen eine weitere Dimension hinzugefügt wird.

Veronika Dirnhofer

Veronika Dirnhofer

1967 geboren in Horn/NÖ. Aufgewachsen in Vorarlberg, lebt und arbeitet in Niederösterreich, Wien und Vorarlberg. 1987 Akademie der bildenden Künste, Wien. Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung. Seit 1993 Hochschulassistentin an der Akademie der bildenden Künste, Wien.

Robert Oltay

Robert Oltay

1961 geboren in Aachen/Deutschland, 1979 Studium an der Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung, der heutigen Kunstuniversität Linz, Meisterklasse Malerei und Graphik, 1986 Diplom, seitdem freischaffender Maler und Graphiker. 2000-2012 Präsident der Berufsvereinigung Bildender Künstler Oberösterreich, BVOÖ (heute Vereinigung Kunstschaffender OÖ).

Bettina Patermo

Bettina Petermo

Bettina Patermo verbringt ihre Kindheit in Frankenburg am Hausruck. Mit der folgenden Schulzeit tritt sie dann in jenen Teil ihres Lebens, für den sie eine Metapher verwendet: „kopfüber“. So steht eine chiffrierte Figur in ihrer Malerei, eine Figur, der sich die Welt „verrückt“ hat, die immer wieder auftaucht, wenn nicht auch Portraits kopfüber gemalt werden. Farbe bleibt – in Graphik wie Malerei die Basis ihrer Arbeit, sie gibt ihrer Symbolwelt eine Ordnung in zwei Hemisphären. (Johannes Jetschgo)

Thomas Laubenberger Pletzer

Thomas Laubenberger Pletzer

1969 geboren in Kitzbühel, 1990-1994 Studium der Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Wien. 1997 Diplom an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Michelangelo Pistoletto. Lebt und arbeitet in Wien. Seine Schriftbilder aus speziell dafür entwickelten Schriften erscheinen als grafisch strenge, fragmentierte Muster. Inhaltlich beziehen sich die gezeigten Arbeiten auf die konkrete Ausstellungssituation. Wörter und Formulierungen aus dem unmittelbaren Umfeld werden auf ihre Bedeutung und Aussagekraft hin untersucht, durch kleine Änderungen hinterfragt und in neue Zusammenhänge gestellt – mit überraschenden Ergebnissen.

11. Station: Hotel**** Schlosshotel See-Villa

Josef Floch

Josef Floch

In der regungslosen, melancholischen Stimmung der Bilder finden sich Anklänge zum magischen Realismus sowie surrealistische Momente. In den USA wird die Palette dunkler, die Farben satter und das Licht immer mehr zum Stimmungsträger. Großstadtmotive, Wolkenkratzer und Straßenschluchten werden in distanziert kühler Weise verarbeitet, die der Malerei des Amerikaners Edward Hopper verwandt ist.

Edith Kramer

Edith Kramer

Geboren am 29. August 1916 in Wien. 1929 bis 1934 Kunstunterricht in der Schwarzwald-Schule des Reformpädagogen und Kinderkunstschulen-Gründers Franz Cizek. 1934 bis 1938 Schülerin der Malerin Friedl Dicker-Brandeis und bei Fritz Wotruba, 1938 Emigration in die USA und Tätigkeit in der Kinderpsychiatrie. 1973 bis 2005 außerordentliche Professorin der Kunsttherapie an der New York University. 2014 gestorben in Grundlsee/Stmk.

Gabriele Hain

Garten Päonien - Gabriele Hain

Geboren 1955 in Aigen/OÖ. Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung, Linz. Seit 1985 eigene Werkstatt in Österreich. Artist-in-residence bei Bing & Grøndahl, Kopenhagen, Contemporary Porcelain, New York, in Kahla, Seto, Tajimi und Walbrzych. Porzellan. Massen aus Limoges und Japan. Skulpturen und Gefäße. Systematisches Erforschen des Materials durch gekonntes Abtragen, Perforieren, Schneiden. Provoziertes Kräftespiel von Masse und Glasuren, welches im Brand die Stücke formt: Leichtigkeit, Bewegung, Transluzenz an der Grenze des Mach- und Sichtbaren.

Egon Straszer

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Egon Straszer setzt einen Schnitt. Der Stein wird so angesägt, dass im Kern ein Mittelteil bestehen bleibt, der eine Form bildet. Kühl kalkulierend, rational-technisch setzt er die Dynamik der persönlichen Handarbeit von Hammer und Meißel, das Bezeichnen, das Höhlen und Wölben des Steines außer Kraft. Die Oberfläche ist glatt poliert, spiegelt. Durch die engen Abstände der Zwischenräume wirken die Gestaltgesetze der Wahrnehmung, und die Steinoberfläche schließt sie wie ein Vorhang zu einem Ganzen und stellt ihre Steinmaserung zur Schau. (Anna-Maria Eder)

Manfred Wakolbinger

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Zwei autonome Linien wachsen hoch, umschlingen sich, zirkulieren, verflechten sich ineinander, es kommt zu Annäherungen, Berührungen, dann wieder weichen sie aus, sind getrennt. Die Linien, drehen und wenden sich, schrauben sich hoch, sie beschreiben „Raumkurven“ durch Verdrehung, Torsion durch Windungen und Wölbungen. Die paarweise auftretenden Linien von Manfred Wakolbinger, dieses Linienspiel der „Circulations“ hat auch etwas von einem Liebesspiel. Wakolbinger führt also zwei Linien zueinander. Welche die Weibliche ist, und welche die Männliche, hab ich nicht herausgefunden, (Loys Egg 2017)

12. Station: Villa Verdin

Jakob Lena Knebl

Jakob Lena Knebl

1970 geboren in Baden bei Wien, 2000-2005 Designstudium an der Universität für angewandte Kunst Wien, bei Raf Simons & textuelle Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste Wien, bei Heimo Zobernig. 2007 Gründungsmitglid des Modelabels „house of the very islands…“. Seit 2008 Lehrtätigkeit an der Akademie der bildenden Künste, Wien. 2010 Performancepreis Kunstraum Niederösterreich. 2013 temporäres KÖR Mahnmal für die schwul lesbischen Transgenderopfer des Nationalsozialismus am Morzinplatz, Wien. 2017 Einzelausstellung im mumok, Wien.

Niclas Anatol Walkensteiner

Anatol Walkensteiner

Geboren 1972 in Wien, aufgewachsen in Kärnten, arbeitet als Künstler im Bereich der Malerei, Zeichnung und Bildhauerei. Beteiligungen an Symposien sowie Studienreisen im In- und Ausland. 1994 – 2000 Studium an der Universität für angewandte Kunst, Wien, Meisterklasse für Malerei bei Prof. Adolf Frohner. 1997 Österreich/Ungarn-Preis der Universität für angewandte Kunst Wien. 1998 Erasmusstipendium, Venedig. 2004 Bank Austria Kunstpreis, 2017 „20 seconds for art“, 2003 Mitglied Kunstverein Kärnten. 2008-2017 neben eigenem künstlerischem Schaffen projektorientierte Assistenz, ab 2016 Produktionsleitung bei Brigitte Kowanz.

Max Seibald

Max Seibald

Die Marmorskulptur entstand im Jahr 1990 unter dem Einfluss von Prof. Joannis Avramidis während der Studienzeit und ist eine Anlehnung an die Figurengruppe Apollo und Daphne von G. Lorenzo Bernini. Der formale Findungsprozess, mit Hammer und Meißel, war die Methode der langsamen Annäherung an das Thema von Mensch und Natur, welches in der Verschmelzung zweier Körper zum Ausdruck kommen sollte. Die Ausbildung von Muskelfasern oder die bündelhafte Form eines Wurzelstammes waren Schnittpunkt des gestalterischen Kanons.

13. Station: Trafik Fischer

Cäcilia Falk

Cäcilia Falk

Geboren 1963 in Bludenz, aufgewachsen in Warth am Arlberg, Bezau und Schwarzenberg. 1982 bis 1987 Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Prof. Arnulf Rainer. 1989 Übersiedlung nach Rom, dort wohnhaft bis 1996, anschließend 1 Jahr in Paris. Seit 2001 Wohnsitz und Atelier in Wien.

14. Station: Villenanlage „Das Millstatt“ & Villa Sillerhof

Markus Wilfling

Markus Wilfling

Geboren 1966 in Innsbruck. Studierte Bildhauerei bei Prof. Bruno Gironcoli an der Akademie der bildenden Künste in Wien, lebt und arbeitet in Graz und in Wien. „Eisen-handlungen“ umfasst als Titel nicht nur den ehernen Werkstoff, sondern auch die handwerkliche Fertigkeit und die zeitliche Dimension der Arbeiten. Die Objekte sind auf ihre wesentlichen Komponenten reduziert und trotz ihrer Alltagsreferenzen manifestierte Leere, die durch die Kontur eine Form erhält. Sie sind indes keine „Kurzschlusshandlungen“, sondern Ergebnisse langjähriger bildhauerischer Problemstellungen.

Clemens Heinl

Clemens Heinl

1959 geboren in Schwabach, 1974-78 Ausbildung zum Orthopädiemechaniker. 1986-92 Studium der Bildhauerei, Akademie der bildenden Künste, Nürnberg. 1991 Meisterschüler bei Prof. Uhlig, seit 1993 freischaffend als Bildhauer in Schwabach.

15. Station: Rathaus-Café (im Kongresshaus)

Johannes Leitner

Frozen - Johannes Leitner

Als gebürtigen Steirer verschlägt es ihn im Jahr 2003 nach Kärnten, das seither zu seiner Heimat geworden ist. Mit der Fotografie beschäftigt er sich seit neun Jahren. Den Wunsch, die Fotografie zum Beruf zu machen, hat er 2016 verwirklicht. 2014-2016 Ausbildung zum Medien- und Grafikdesigner. Intensive Auseinandersetzung auch mit Film und Zeitrafferfotografie.

16. Station: Kur- & Kongresshaus

Frenzi Rigling

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In Schaffhausen/Schweiz geboren, 1977-1984 Studium an der Schule für Gestaltung in Zürich. „Eine Methode zu entwickeln, wie eine Haltung sichtbar wird, ohne ein definiertes Endprodukt zu haben, das interessiert mich“, sagte sie in einem Gespräch mit der Direktorin des Belvedere, Stella Rollig. Immer wieder arbeitet sie mit Stoff, Filz, Frottee – mit Materialien, „die viele Menschen ansprechen, die Erinnerungen auslösen“. Ein sehr niederschwelliger Materialansatz für sehr durchdachte, komplexe Strukturen.

Anneliese Schrenk

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Geboren 1974 in Weiz/Stmk. Studium bildende Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Univ.-Prof. Gunter Damisch (2002-2009), Univ.-Ass. Veronika Dirnhofer (2003-2009) und Otto Zitko (2007). Circle Culture präsentiert mit „Beast of Burden“ die erste Einzelausstellung von Anneliese Schrenk in Deutschland. In ihren minimalistischen Arbeiten befragt die Künstlerin ausgehend von dem Material Leder das Phänomen der Haut als Abgrenzung und gleichsam Verbindung zwischen Körper und Raum.

Gabriele Schöne

Samstagnachmittag - Gabriele Schöne

1961 geboren in Mistelbach/NÖ. 1980-1987 Studium an der Universität für angewandte Kunst in Wien. In der Malerei von Gabriele Schöne spielt das Thema Natur eine große Rolle. Es erscheinen die einzelnen Bildmotive (Früchte, Tiere, Menschen,…) isoliert, einer gesehenen Wirklichkeit entnommen, die ihrerseits einem selbst erlebten Natureindruck entstammen können, oder dem Gemälde eines alten Meisters. Embleme für verborgene Lüste, falsche und wahre Idyllen, seien sie exotischer oder heimatlicher Provenienz. Die Künstlerin schneidet aus, im inhaltlichen wie im technischen Sinn: Ihr Neo-Pop wird gemalt, gezeichnet und collagiert – bevorzugterweise mit Dirndlstoffen.

Frederike Schweizer

frederike-schweizer

1961 geboren in der Schweiz. Lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Wien und Zürich. 1985–1989 Studium der Ethnologie, Japanologie/Sinologie an der Universität Zürich. 1989–1994 Studium der Malerei an der Hochschule für angewandte Kunst, Wien. 2005–2007 Assistenz bei Franz Graf, Akademie der bildenden Künste in Wien. Seit 2005 kuratorische Tätigkeiten. In der traditionell weiblichen handwerklichen Ausdrucksform des Stickens (man denke nur an die unzähligen Sprichwörter, die junge Mädchen früher auf Leinen zu reproduzieren und zu verinnerlichen hatten) wird hier die Abgründige, sich gegenseitig bedingende Verbindung von Körper und Schrift ausgeführt.

Regula Dettwiler

Das Arrangement - Regula Dettwiler

Geboren in Oberkulm/Schweiz. Zentrales Thema der in Wien lebenden Künstlerin ist die menschliche Aneignung bzw. Vereinnahmung von Natur, deren Kultivierung und Indienstnahme für verschiedene menschliche Bedürfnisse von Unterhaltung bis Dekor.

Johannes Heuer

Wirbeltiere - Johannes Heuer

„Wirbeltiere“ besteht aus einem 60-minütigen Video, einer Bleistiftzeichnung und einem Apparat. Die Hauptbestandteile der Maschine sind vier Scheinwerferreflektoren, durch die jeweils ein Stoffband gebunden wurde. Ein Getriebemotor, der sich zur Schalldämpfung in einem Sandsack befindet, bringt die Nesseltuchschleifen über eine biegsame Welle zur Rotation. In dem Video ist die hypnotische Wirkung des rollenden Vorderreifens eines Fahrrades zu beobachten, die ähnlich wie die des Apparates durch eine gleichmäßige Bewegung zustande kommt.

Wilhelm A. Seibetseder

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1953 geboren in Radstadt/Stmk., aufgewachsen in Schladming/Stmk. 1975–1978 Besuch der Kunstschule Wien bei Prof. Martins. 1978 Akademie der bildenden Künste in Wien bei Prof. Max Weiler & Prof. Arnulf Rainer. Lebt und arbeitet in Neulengbach.

Cäcilia Falk

Cäcilia Falk

Geboren 1963 in Bludenz, aufgewachsen in Warth am Arlberg, Bezau und Schwarzenberg. Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Prof. Arnulf Rainer. 1989 Übersiedlung nach Rom, dort wohnhaft bis 1996, anschließend 1 Jahr in Paris. Seit 2001 Wohnsitz und Atelier in Wien.

Andreas Werner

Andreas Werner

1984 in Merseburg an der Saale/Deutschland, geboren, lebt und arbeitet in Wien und Unterolberndorf. 2003 – 2005 Universität Wien Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaften. 2004 – 2006 Universität für angewandte Kunst, Wien, Klasse für freie Grafik und Druckgrafik bei Prof. Sigbert Schenk. 2007 – 2012 Akademie der bildenden Künste, Wien, Klasse für Grafik und druckgrafische Techniken bei Prof. Gunter Damisch. (Fotos: © Sonja Dürnberger)

Brigitte Lang

Particle 2014 Brigitte Lang

1953 geboren in Feldbach/Stmk. Die Benützung von „SCHRIFT“ in den Objekten, Skulpturen, Bildern und Videos ist wesentlich. Schrift (eigene Texte, Buch-und Zeitungstexte) zeigt in ihrer Unmittelbarkeit ironisch und hintergründig die Manipulation durch jeweilige Machtstrukturen. Das Mittel der Schrift kann zugleich Anklage von politischer und sozialer Ungerechtigkeit sein, gleichzeitig dient sie zur Bewusstseinserweiterung, weil die Wahrnehmung und deren Bedeutung hinter Worten und Texten immer hinterfragt werden sollte. Die gesellschaftskritischen, politischen, mahnenden Aussagen in den Arbeiten tragen die Sorge um die Existenz des LEBENS in sich, dabei der Humor, Statement und Mittel, ein wichtiges Element zur Bewältigung von täglichen Lebensfragen ist.

Maria Temnitschka

Maria Temnitschka

1961 geboren in Niederösterreich. 1980 bis 1984 Studium an der Hochschule für angewandte Kunst, Meisterklasse für Metallgestaltung. 2002 bis 2006 Studium an der Universität für angewandte Kunst bei Prof. Frohner und Prof. Müller, Ordinariat für Malerei, Diplom mit Auszeichnung. Seit 2009 Lehrbeauftragte an der Universität für angewandte Kunst (Univ.-Ass.)

Oswald Oberhuber

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Geboren 1931 in Meran. 1940 Umzug nach Innsbruck und Berufung als Professor an die Hochschule/Universität für angewandte Kunst in Wien. Wird für 3 (12 Jahre) Perioden zum Rektor der Hochschule/Universität für angewandte Kunst gewählt. Oberhuber begründet den OSKAR KOKOSCHKA PREIS. Baut die Sammlung der Universität auf. Der größte Teil der Sammlung besteht aus Geschenken von Oswald Oberhuber. „Permanente Veränderung“ ist Oberhubers Motto (Fotos: © Sonja Dürnberger).

Brigitte Kowanz

Brigitte Kowanz & Oswald Oberhuber

Geboren 1957 in Wien. Von 1975 bis 1980 studierte sie an der Hochschule für angewandte Kunst, wo sie seit 1997 eine Professur innehat. Bereits in den frühen 1980er Jahren war sie in bedeutenden Ausstellungen wie Westkunst (1981, Köln) oder der Aperto (1984, la Biennale di Venezia) vertreten. 2009 erhielt Brigitte Kowanz als erst zweite bildende Künstlerin den Großen Österreichischen Staatspreis. 2017 vertrat sie Österreich bei der 57. Biennale von Venedig. Im Zentrum von Brigitte Kowanz’ Oeuvre stehen Licht, Raum und Sprache. Ihre Werke wurden bisher in mehr als 300 Einzel- und Gruppenausstellungen weltweit gezeigt. (Foto:  © Adrian Kowanz)

17. Station: Rathaus

Rudolf Sodek

Rudolf Sodek

„Prof. Rudolf Sodek hat mit seinen Holzschnitten, Mehrfarben-Holzschnitten und Zeichnungen Zeitdokumente mit hohem künstlerischem Wert für sein Heimatland Kärnten geschaffen. Damit hat er heute schon teilweise nicht mehr vorhandene bzw. zumindest veränderte Bauformen (Kärntner Hoftypen, bäuerliche Anwesen, Burgen und Schlösser, Marterln und Bildstöcke ) für die Nachwelt erhalten: eindrucksvoll für den fachlich versierten Historiker, für den interessierten Laien und für den Kunstliebhaber.“ Mo – Fr 9-12 Uhr. Sa – So 10-12 Uhr und nur nach telefonischer Voranmeldung bei Karl Hohenwarter-Sodek. Führungen möglich. Tel.: +43 664 44 27 300

18. Station: Alte Schule

Kunst & Co Millstatt

KLANG DIAGRAM - Wojtek Krzywoblocki

Ausstellungsprogramm Kunst & Co Millstatt 2018 Eröffnung der Galerie am 11. Mai 2018 um 17.00 Christian Brandstätter – Foto Ausstellung 10. Mai bis 26. Mai Wojtek Krzywoblocki – Klangdiagramm, Lithografie Dauer von 7. Juni bis 22. Juni 18:00 Finissage Ingrid Neuwirth – Seigrafie, „Menschenwürde“ Eröffnung 28. Juni 18:00, Dauer bis 14. Juli Lore Heuermann – Großformatige Batiken, Grafik Dauer von 20. Juli bis 24. August – Lesung der Künstlerin 27. Juli 18:00 Michael Printschler – Skulptur, Litho Eröffnung 7. September 18:00 Dauer bis 13. Oktober Kunst & Kitsch – Kuratierte Vereinsausstellung Eröffnung 18. Oktober 18:00 Dauer bis 21. Oktober 11:00 bis 18:00

Lore Heuermann

lore-heuermann-alte-schule-II

Lore Heuermann kämpft mit künstlerischen Mitteln gegen geistige Trägheit und für eine humanistische, soziale und demokratische Vorwärtsbewegung. Ihre aufsehenerregenden Glasradierungen „Alte Rituale und neue Programme“ sind ebenso wie die aktuellen Bambusfeder-Zeichnungen Buchstaben einer „menschlichen Bewegungsschrift. Wenig zu sehen waren ihre Bild-Batiken, die nun in der Galerie „alte Schule“ ausgestellt sind.

Ingrid Neuwirth

Ingrid Neuwirth

Ab 1988 eigene Druckwerkstatt in Perchtoldsdorf, 2004 Gründung von „druck werk“, einem Freundeskreis von Druckgrafikbegeisterten. In Millstatt ab 2007 Druckwerkstatt im Stift. 2014 Gründung von kunst & co millstatt. Von Druckgrafik fasziniert und mit Freude am Experimentieren hat Ingrid Neuwirth viele Drucktechniken weiterentwickelt und so einen eigenen Weg eingeschlagen. Arbeiten in Eitempera, Rohrfeder, Serigrafie, Tiefdruck und auch Skulptur (Marmor und Kunststeinguss)

19. Station: ART SPACE Stift Millstatt

ART SPACE Stift Millstatt

ART SPACE Stift Millstatt

Programm ART SPACE   Trajectory lines (Fotoausstellung) The artistic collaboration of Sang Hoon Ok & Andrea K. Schlehwein Vernissage: 10. August 2018 I 19 Uhr Mi, Do, Sa 14 – 18 Uhr + Fr 18 – 22 Uhr Ausstellungsdauer: 10. bis 22. August 2018 SondereditionSangHoonOk + Andrea K. Schlehwein: ACCESS special edition (Kunstmagazin Korea) Präsentation: 10. August 2018, 19 Uhr the absence of bodies Andrea K. Schlehwein + NETZWERKAKS August 2018 www.andreakschlehwein.com   ECDYSIS Malerei + Installation, Romana Egartner + Andrea K. Schlehwein Ausstellungsdauer: 4. Mai – 9. Juni 2018 Robert Kabas, neue Arbeiten Vernissage: 11. Mai 2018 I 19 Uhr Ausstellungsdauer: 12. Mai – 9. Juni 2018 Deborah Sengl, neue Arbeiten Vernissage: 22. Juni 2018 I 19 Uhr Ausstellungsdauer: 23. Juni – 27. Juli 2018 Regina José Galindo La Sombra (Video 2017) Dokumenta Beitrag geöffnet jeweils Mi, Do, Sa, So, 14 – 18 Uhr + Fr 18 – 22 Uhr

ART SPACE Garten

Robert Kabas

Robert Kabas

Geboren 1952 in Scheibbs. Die zwei Figuren sind Teil einer Werkgruppe von Skulpturen, Schachtelfiguren nennt der Künstler sie, die von Beginn an eine große Rolle für seine plastischen Arbeit spielen. Sie repräsentieren ein bildhauerisches Konzept, das die Umsetzung von Fläche im Raum sichtbar macht. Im Grunde sind diese Skulpturen aufgefaltete Würfelnetze, aus denen neue Konfigurationen gebildet werden. Durch Auf- und Umklappen werden die Flächen der geometrischen Körper zu schematisierten menschlichen Figuren, die miteinander zu kommunizieren scheinen. Trotz Verzicht auf subjektive Züge besitzen sie individuelle Haltung und Gestik.

20. Station: Stiftsarkaden

Clemens Heinl

clemens-heinl

Geboren 1959 in Schwabach/Deutschland. Er stellt uns mit seinen Figuren Individuen gegenüber. Diese präsentieren sich als Menschen mit einer Geschichte, die unverkennbar ist. Die Haltung, die Kleidung, die Accessoires erlauben uns, Schlüsse zu ziehen über den kulturellen, gesellschaftlichen, persönlichen Hintergrund. Heinl kehrt heraus, was die Individualität dieses Menschen ausmacht, deshalb erscheint uns auch keine der Figuren als abstrakt, sondern als fassbar. Wir sehen in der abstrakten Überformung der Körper die Sicht des Künstlers auf den Menschen. (Flora Nieß)

21. Station: Kreuzgang

Gerhard Kaiser

gerhard-kaiser-kreuzgang

1955 in Bad Vöslau geboren. Gerhard Kaiser bedient sich einer zeitgenössischen „Ars combinatoria“, um seinerseits zu phänomenologischen Betrachtungen zu gelangen, die vor allem die aktuelle Bedeutung und Funktion des (digital reproduzierbaren, manipulierbaren und distribuierbaren) Bildes im Verhältnis zum realen Leben und zu den Dingen der Wirklichkeit betreffen. Kaiser kombiniert bzw. verbindet, überlagert, schichtet …(Lucas Gehrmann)

Kreuzganggarten

Alois Lindenbauer

alois-lindenbauer-kreuzganggarten

1947 in Weyer/OÖ geboren. Alois Lindenbauer arbeitet in langjährigen, sich überlagernden Werkreihen. Miteinbezogen werden elementare Gegebenheiten, Vegetation, Wasser, Witterung und Jahreszeiten. Orientiert und verdichtet an der Nähe natürlicher Prozesse gegenüber eigener Intervention und Gestaltung. NAHRUNG NATUR bezeichnet ortsbezogene Installationen, Bogenelemente aus Holz, wie auch Objekte mit eiszeitlichen Geschiebesteinen. Sie weiten den Begriff Nahrung und fragen nach ihrer Güte, Menge und Verfügbarkeit.

22. Station: Stiftsmuseum

Johann Weyringer

Johann Weyringer

1949 in Sighartstein bei Neumarkt am Wallersee geboren, arbeitet als Maler und Bildhauer. Schon immer spielen religiöse Themen eine wichtige Rolle. Die Idee des Gesamtkunstwerkes verwirklicht er 1988 in der Kapelle „Zum Guten Hirten“ in Thalgauegg bei Salzburg. 2014 ist für die Kirche Santa Maria dell´Anima in Rom ein Glasfenster mit dem Porträt von Papst Benedikt XVI., Papa emeritus, fertiggestellt worden. Eine mehrteilige monumentale Wandgestaltung aus Glas und Malerei für den Kircheninnenraum wird 2018 vollendet. Das Lamm Gottes (Abb.) war 2013 das Initialbild dazu. Ein Glaskunstwerk mit dem Motiv der Magna Mater Austriae von Mariazell als österreichischer Beitrag entstand 2017 für die Verkündigungsbasilika in Nazareth.

Stiftsgarten

Johann Weyringer

johann-weyringer

Die Arbeitsweise des Malers und Bildhauers Johann Weyringer, eines ausgebildeten Tischlers und Architekten, ist bestimmt von einem gesamtheitlichen Denken und einem vielseitigen künstlerischen Schaffen. Studium an der Hochschule für angewandte Kunst bei Friedrich Janeba und an der Akademie der bildenden Künste bei Roland Rainer in Wien. Es zeigt sich in zahlreichen Platzgestaltungen mit Großskulpturen vor allem in Salzburg. Am bekanntesten ist der „Wellenberg“ auf der Franz-Josefs-Höhe am Großglockner. Die Skulptur „Hoffnung und Auferstehung“ 2004 (Abb) ist ein Bronzeguss nach seiner ersten monumentalen Holzskulptur, die im Skulpturengarten Weyringer bei seinem Atelier zu sehen ist.

23. Station: ehem. Waschküche des Stiftes Millstatt

Katharina Steiner

Katharina Steiner

Geboren 1982 in Kärnten, lebt und arbeitet in Feldkirchen. Kopf.über. über.Kopf Installationen. Es geht dabei um Installationen, hängende Gärten, die unter die Decke des Raumes gewoben werden. Pflanzen, Blumen, Schmetterlinge, Kristalle, eine ganze Wiese, wird in den Raum transportiert und in einen völlig neuen räumlichen Zusammenhang gestellt. Die Wiese steht gewissermaßen Kopf. „Man schaut sich das Gras von unten an.“ Meine Installationen erzählen von der Lebendigkeit und der Vergänglichkeit. Genauso widerspiegelt es das Ableben, Metamorphoseprozess. Der völlig neue räumliche Kontext, in den die Pflanzenwelt hier transferiert wird, irritiert, regt zum Nachdenken an; Perspektivenwechsel.

24. Station: Hotel**** Alexanderhof

Katja Praschak

Katja Praschak

Geboren 1967 in Wien, 1988-1999 Lehrtätigkeit, 1992 Studium der Philosophie und Pädagogik an der Uni Wien. 1996/97 Mal- und Gestaltungstherapieausbildung am MGT Wien, 2000-2004 Studium der Bildenden Kunst/Malerei bei Prof. Frohner, Universität für angewandte Kunst, Wien. Seit 2005 Dozentin der Niederösterreichischen Malakademie. Lebt und arbeitet als freischaffende Malerin in Perchtoldsdorf. “Um in die Tiefe zu kommen, ist es nicht notwendig, weit zu reisen. Für die Reise der Kunst genügt die nächste gewöhnliche Umgebung, die Welt und die Menschen, die um einen sind“.

25. Station: KlostergARTen

Elke Maier

Elke Maier

1986-93 Studium der Malerei und Grafik an der Akademie der bildenden Künste in München. Seitdem intensive Beschäftigung mit Malerei; Hochschule für angewandte Kunst, Wien. Philosophie-Studium an der Uni Klagenfurt; Land Art Projekte; Elke Maier realisiert seit Jahrzehnten künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum. Ihre Arbeiten wurden von vielen tausend Besuchern rezipiert und sind besonders im deutschsprachigen Raum bekannt. Auswahl: Stephansdom Wien; Kollegienkirche Salzburg; Karl-Franzens-Universität Graz; Dom Klagenfurt / Innsbruck; Kulturhauptstadt Graz.