„Die im Jahr 1978 in Dresden geborene Künstlerin erschafft einen in oft unbestimmte Naturräume eingebetteten Kosmos aus Szenerien mit Figuren, die im Bild irgendwie agieren und Handlung dennoch nur andeuten. So entstehen Erzähllandschaften, die letztlich verschlüsselt bleiben. Geschichten, die keine Geschichten erzählen. Der Betrachter sucht einen roten Faden in solch phantasierten Bühnenbildern, die in unterschiedlichsten Konstellationen Menschen und Tierwesen zwischen Hütten, Wald und weiteren Versatzstücken der belebten Natur platzieren. Da glimmen Quallen und seltsame Haufenfische aus der Tiefe, Schwertfische zerschneiden das Wasser, und immer wieder vereinzelte Figuren, die sich nur schwer in Bezug zueinander setzen lassen.“ (Martin Oswald)

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