Geboren 1974 in Wien, studierte an der Universität für Angewandte Kunst in Wien, lebt und arbeitet vorwiegend in Kärnten.

In einer fiktiven Realitätskonzeption ist es dem Fluidum – dem gasförmigen Raum – möglich, sich frei von jeglichem Determinismus weiter zu entwickeln und seinen Aggregatzustand und seine Form bewusst zu verändern. Es entstehen Architektur-Wesen, die sich loslösen von der Abhängigkeit vom Menschen als Erschaffer räumlicher Begrenzungen. In ihrer Genese sublimieren diese Wesen aus dem Volumen der Innenräume von Gebäuden und verlassen diese räumlichen Hüllen als Individuen. Auf ihrem emanzipatorischen Weg erinnern sie sich an die geometrischen Begrenzungen und beginnen, architektonische Strukturen zu imitieren und in weiterer Folge zu abstrahieren.

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