Stift Millstatt-Fischhalle

Stiftgasse 1

Die Fischerei ist wohl seit der Gründung ganz eng mit dem Kloster Millstatt verbunden. Als Fastenspeise waren Seefische für die Mönche natürlich unverzichtbar. Ein Kloster war eben auch immer ein Wirtschaftsbetrieb und auch die Millstätter Mönche betrieben Weinanbau, Landwirtschaft, das Bierbrauen und sie rodeten die damals noch nicht besiedelten Seitentäler rund um den See.
Es musste also auch einen Ort geben, in welchem die Fische verarbeitet und aufbewahrt werden konnten. In einer Aufstellung des Klosterbesitzes werden auch 2 Fischlehen genannt. Als Kaiser Friedrich III. dem Kloster seine Fischereirechte bestätigte, mussten die Mönche im Gegenzug jährlich 50 Fische an den Wiener Hof liefern.